AUF EINEN BLICK

Nach 45 Jahren wurde der Abschnitt zwischen Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus wieder reaktiviert. Nicht nur ein anspruchsvolles Projekt für Instandsetzung, sondern auch für den Schallschutz.

Entsprechend der Forderung eines Schallgutachtens kam in Nordhorn eine Kombination aller Schallschutzprodukte von STRAILastic zum Einsatz. Ein entscheidendes Auswahlkriterium für unsere Produkte war, dass kein Planfeststellungsverfahren notwendig ist.

STRAILastic_A, STRAILastic_IP und STRAILastic_mSW erreichen ein sehr gutes Ergebnis!

 

FAKTEN

  • Ort: Nordhorn
  • Bauherr: Bentheimer Eisenbahn AG, Otto-Hahn-Straße 1, 48529 Nordhorn
  • Produkte: STRAILastic_A inox 2.0 (Schienenstegdämpfer)
    STRAILastic_IP (Geländerausfachung),
    STRAILastic_mSW (mini-Schallschutzwand)
  • Länge: ca. 240 m
  • Zeitraum: 05/19 – 07/19

 

1 // ALLGEMEIN

Die Bentheimer Eisenbahn AG konnte Anfang Juli 2019 den Streckenabschnitt zwischen Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus wieder für den Personennahverkehr freigeben. Somit wird Nordhorn als letzte deutsche Kreisstadt 45 Jahre nach der Stilllegung der Strecke wieder an den Bahnverkehr angeschlossen. Die vierjährige Planungs- und Vorbereitungszeit bedeutete nicht nur viel Arbeit für die Instandsetzung und Reaktivierung der Gleise, sondern auch zum Thema Schallschutz für Anwohner und Naherholungsgebiete.

Aus diesem Grund kamen in Nordhorn zum Schutz eines neuen Wohngebietes STRAILastic-Schallschutzprodukte zum Einsatz.

Da der betroffene Abschnitt der Strecke über eine Kanalbrücke führte, konnten alle drei STRAILastic-Produkte (Schienenstegdämpfer STRAILastic_A inox 2.0, Geländerausfachung STRAILastic_IP und die mini-Schallschutzwand STRAILastic_mSW) in Kombination verbaut werden.

Planung, Organisation und Einbau wurden vollständig von der Bentheimer Eisenbahn AG übernommen. Die Projektabwicklung erfolgte sehr zügig und konnte somit in wenigen Wochen abgeschlossen werden.

 

2 // MONTAGE

Aufgrund der Erkenntnisse der ersten Begehung wurden geringfügige Änderungen an den Produkten vorgenommen. Die Befestigung der Geländerausfachung STRAILastic_IP wurde angepasst, um an dem Bestandsgeländer mit horizontalen Füllstäben montiert werden zu können. Die mini-Schallschutzwand wurde an einem Oberbau mit Y-Stahlschwelle verbaut.

Die Montage der STRAILastic-Produkte erfolgte in 3 wesentlichen Schritten.

Im ersten Schritt wurden die Schienenstegdämpfer STRAILastic_A inox 2.0 in den Schwellenfächern verteilt und montiert. Durch die gute Vorarbeit konnten so vier Monteure die 240 Meter in einer Schicht verbauen.

Anschließend wurden die Schotterarbeiten und die Montage der Befestigungskonstruktion der mini-Schallschutzwand STRAILastic_mSW durchgeführt. Gleichzeitig konnte mit der Montage der Geländerausfachung STRAILastic_IP begonnen werden.

Abschließend wurden die Elastomer-Elemente der mini-Schallschutzwand montiert.

Zur Erleichterung der Montage wurde ein Zweiwege-Gleisbagger verwendet. Mit Hilfe des Baggers und drei Monteuren konnten sowohl bei STRAILastic_IP als auch bei STRAILastic_mSW vier Elemente pro Stunde verbaut werden.

Die Montage aller Produkte erfolgte problemlos, die Strecke konnte pünktlich zum 7. Juli 2019 für den Betrieb des Schienenverkehrs freigegeben werden.

 

3 // FAZIT

Aufgrund der schnellen Projektabwicklung, des reibungslosen Einbaus und der kaum merkbaren Sichtbeeinträchtigung, sind alle Beteiligten, vor allem aber die Bentheimer Eisenbahn AG als Auftraggeber, sehr zufrieden.